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Markets & Trends, 27 Okt 2025
Technologietransfer: Wie Ihre bestehende Technologie den 3-Billionen-US-Dollar-Markt der Schifffahrt erobern kann
Die maritime Industrie bietet Technologieunternehmen konkrete Diversifizierungsmöglichkeiten – durch die Nutzung bestehender Technologien und zweistelliges Wachstum in Nischenmärkten. Die maritime Industrie befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Technologische Innovationen, strengere Umweltvorschriften und neue Trends eröffnen strategische Möglichkeiten für den Markteintritt und die Diversifizierung von Produktportfolios. Für Technologieunternehmen bietet dieser Sektor enorme Chancen, ihre Abhängigkeit von aktuellen Branchen zu verringern. alba Innovations stellt die derzeit vielversprechendsten Technologien und Märkte vor und hilft Unternehmen dabei, ihre bestehenden Technologien zu nutzen, um in die maritime Industrie einzusteigen.
Ein globaler Markt mit Relevanz
Mit einem Gesamtmarktvolumen von 2.920 Milliarden US-Dollar ist der Markt riesig. Das jährliche Gesamtwachstum von 2,69 % (CAGR) von 2025 bis 2035 zeigt nur einen Teil der Entwicklung. In einzelnen Sektoren wächst die Branche zweistellig.[1]
Die Bedeutung der Branche zeigt sich im internationalen Handel. Mehr als 50.000 Handelsschiffe, die in über 150 Ländern registriert sind, bewältigen 90 % des weltweiten Handels. Diese Schiffe sind technisch hochentwickelte und wertvolle Vermögenswerte. Der Bau größerer Hightech-Schiffe kann über 200 Millionen US-Dollar kosten. Im Gegenzug erzielen sie einen geschätzten Jahresumsatz an Frachtraten von über 500 Milliarden US-Dollar.[2]
Potenzial vor der Haustür: Aber ein globaler Markt
Die Europäische Kommission definiert die blaue Wirtschaft der EU[3] als alle wirtschaftlichen Aktivitäten im Zusammenhang mit Ozeanen, Meeren und Küsten. Diese Aktivitäten werden in den Bereichen Handel, Umweltschutz und Anwendung von Normen für Bauvorschriften und Verwaltungsverfahren unterstützt. Die folgenden Indikatoren veranschaulichen das Ausmaß der blauen Wirtschaft der EU:
| Indikatoren | EU Blue Economy | Indicatoren | EU Blue Economy |
|---|---|---|---|
| Umsatz | EUR 890.6 billion | Beschäftigte Personen | 4.82 million |
| Bruttowertschöpfung | EUR 250.7 billion | Nettoinvestitionen in Sachanlagen | EUR 8.8 billion |
| Bruttobetriebsüberschuss | EUR 120.6 billion | Nettoinvestitionsquote | 3.5 % |
Die Blue Economy der EU umfasst sowohl traditionelle Sektoren als auch aufstrebende Branchen.[4]:
- Blaue Biotechnologie: Nutzung von Meeresorganismen für Medizin, Kosmetik, Industrie und Lebensmittel
- Küsten-Tourismus: Erholung, Gastgewerbe und Freizeitaktivitäten entlang der Küsten und Inseln
- Entsalzung: Meerwasserentsalzung für Trinkwasser und industrielle Nutzung
- Infrastruktur und Robotik: Unterwassertechnologie, Automatisierung und maritime Überwachungssysteme
- Lebende Meeresressourcen: Fischerei, Aquakultur und nachhaltige Nutzung lebender Meeresressourcen
- Nicht lebende Meeresressourcen: Öl, Gas, Mineralien und Sand-/Kiesgewinnung aus dem Meeresboden
- Erneuerbare Meeresenergie: Wind-, Wellen-, Gezeiten- und Strömungskraftwerke zur Energieerzeugung
- Maritime Verteidigung: Sicherheit, Überwachung und Schutz der Seegrenzen und Handelswege
- Seeverkehr: Schifffahrt, Logistik und Handel über See- und Binnenwasserstraßen
Nicht verstaubt, sondern aktiv und attraktiv
Über 21.000 Investoren mit 33.000 Finanzierungsrunden belegen die Aktivität und Attraktivität der Branche. Große Investoren haben insgesamt 14,2 Milliarden US-Dollar in 115 maritime Unternehmen investiert, darunter[5]:
- European Investment Bank (6 Milliarden US-Doller in 30 maritime Unternehmen)
- BNP Paribas (2,3 Milliarden US-Doller in 27 maritime Unternehmen)
- Bank of America (2 Milliarden US-Doller in 19 maritime Unternehmen)
- Berkshire Hathaway (2 Milliarden US-Doller in 9 maritime Unternehmen)
- HSBC (1,9 Milliarden US-Doller in 30 maritime Unternehmen)
Technologietrends and Innovationstreiber
Die maritime Industrie befindet sich in einem rasanten technologischen Wandel, der durch globale Dekarbonisierungsziele, digitale Innovationen und die Einführung autonomer Systeme getrieben wird. Private Unternehmen spielen neben Forschungseinrichtungen und Universitäten eine entscheidende Rolle bei der Markteinführung von Technologien durch Partnerschaftsmodelle.
Folgend ein Überblick über Innovationstreiber, Herausforderungen, Lösungen und Marktchancen für die folgenden Trends:
- Dekarbonisierung und alternative Kraftstoffe
- Autonome und ferngesteuerte Schiffe
- Unterwassertechnologien
- Digitalisierung und KI
- Materialinnovationen
- Weltraumgestützte Meeresüberwachung
Zusätzliches Potenzial liegt in der Offshore-Aquakultur sowie im Bereich Wellness und Passagiererlebnisse.
Dekarbonisierung und alternative Kraftstoffe
Die Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ein zentrales Ziel der IMO und der EU. Alternative Kraftstoffe wie grünes/blaues Methanol, Ammoniak und Wasserstoff werden intensiv erforscht und in Pilotprojekten getestet. Die EU-Verordnung „FuelEU Maritime“ schreibt weiters vor, dass Reedereien ab 2025 in Häfen Landstrom nutzen und ihre Treibhausgasintensität reduzieren müssen.[6], [7]
- Primäre Treiber: IMO-Ziele für 2030/2050, EU-Green Deal, CO2-Bepreisung, Klimawandel.
- Sekundäre Treiber: Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff, Ausbau der Infrastruktur, Förderprogramme.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Produktionskapazität für alternative Kraftstoffe, höhere Kosten im Vergleich zu Schweröl, Sicherheit und Handhabung von Wasserstoff und Methanol.
- Lösungen: Synthetische Kraftstoffe (Power-to-X), Hybridantriebe, Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung.
Marktchancen
Das Marktvolumen für grüne Schiffskraftstoffe wird bis 2030 voraussichtlich 12 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 45 %. Zu den wichtigsten Kunden zählen Containerschifffahrtslinien und Fährbetreiber. Das ROI-Potenzial ist hoch, angetrieben durch erwartete Kraftstoffkostensenkungen und die Expansion in neue Märkte für emissionsfreien Schiffsverkehr.[8]
Ihr Einstieg
Entwickeln Sie Technologien zur Energieoptimierung oder vorausschauenden Wartung? Diese Lösungen lassen sich auf Schiffe übertragen – lediglich mit anderen Datenquellen.
- Der schnelle Erfolg: Verwenden Sie offene maritime Datensätze (z. B. IMO GISIS), um Ihre Algorithmen mit Echtzeit-Schiffsdaten zu testen.
- Nächste Schritte: Welche Reedereien haben Budgets für KI-Pilotprojekte?
Autonome und ferngesteuerte Schiffe
Vollautonome Frachtschiffe erreichen derzeit den TRL 7–8, wobei die ersten kommerziellen Anwendungen ab 2025 erwartet werden (z. B. Yara Birkeland). Fernüberwachungssysteme befinden sich auf dem TRL 6–7 und werden zunehmend in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt. Zu den Technologien gehören KI-gestützte Kollisionsvermeidung und autonome Navigation.
- Primäre Treiber: Personalmangel, Kostensenkung (bis zu 20 %), Sicherheit, Fortschritte in der KI.
- Sekundäre Treiber: 5G/Starlink-Konnektivität, IMO-Vorschriften für autonome Schiffe.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Risiken im Bereich Cybersicherheit, Haftungsfragen, regulatorische Unsicherheiten.
- Lösungen: Redundante Systeme, KI-basierte Anomalieerkennung, standardisierte Protokolle.
Marktchancen
Der Markt für autonome Schiffe wird voraussichtlich von 6,96 Milliarden US-Dollar (2025) auf 11,25 Milliarden US-Dollar (2035) wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 10,08 % entspricht. Zu den wichtigsten Kunden zählen Frachtunternehmen, militärische Organisationen und die Offshore-Industrie. Das ROI-Potenzial ist hoch, was auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen ist.[9]
Ihr Einstieg
Entwickeln Sie LiDAR-, Radar- oder Kamerasysteme für autonome Fahrzeuge? Diese Technologien lassen sich auf Schiffe übertragen – nur unter anderen Umgebungsbedingungen.
- Der schnelle Erfolg: Starlink und 5G ermöglichen die Echtzeit-Datenübertragung auf See – Ihre Sensoren können sofort integriert werden.
- Nächste Schritte: Welche Hafenbetreiber oder Offshore-Windparks sind an Ihrer Lösung interessiert?
Unterwassertechnologien
Autonome Unterwasserfahrzeuge (AUVs) und ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROVs) werden zunehmend für wissenschaftliche, kommerzielle (Offshore-Windparks und Tiefseebergbau) und militärische Anwendungen eingesetzt. AUVs ermöglichen autonome Missionen in großen Tiefen, während ROVs für Inspektionen und schwere Aufgaben eingesetzt werden.
- Primäre Treiber: Kostenreduzierung im Vergleich zu bemannten Tauchgängen, Tiefseeforschung, fortschrittlicher KI, Sensorfusion und Batterietechnologie.
- Sekundäre Treiber: Regulatorische Anforderungen, Ausbau der Offshore-Windenergie, Ressourcenknappheit.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Stromversorgung, Zuverlässigkeit der Sensoren, Datenübertragung und Unterwasserkommunikation in großen Tiefen.
- Lösungen: Hybride AUVs, Batterietechnologien, KI und maschinelles Lernen, Sensorfusion.
Marktchancen
Der Markt für AUVs und ROVs wird voraussichtlich von 3,34 Milliarden US-Dollar (2024) auf 8,14 Milliarden US-Dollar (2032) wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,5 % entspricht. Zu den wichtigsten Kunden zählen die Offshore-Industrie, die wissenschaftliche Forschung und der Militärsektor. Das ROI-Potenzial ist hoch, was auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen ist.[10]
Ihr Einstieg
Entwickeln Sie Roboterarme, Antriebssysteme oder Steuerungstechnologien? Diese Lösungen lassen sich direkt auf Unterwasserroboter (AUVs/ROVs) übertragen – Sie müssen sie lediglich wasserdicht machen.
- Der schnelle Erfolg: Die Öl- und Gasindustrie zahlt 5.000 bis 10.000 US-Dollar pro Tag für den Einsatz von ROVs – Ihre Hardware könnte diese Kosten senken.
- Nächste Schritte: Welche Unterwasserinspektionsunternehmen oder Offshore-Windparks testen neue Technologien?
Digitalisierung und KI
Vorausschauende Wartung, digitale Zwillinge, Blockchain für Lieferketten und Cybersicherheit finden zunehmend Anwendung in verschiedenen maritimen Bereichen. KI-gestützte Systeme verbessern Wartung, Logistik und Sicherheit in der Branche.
- Primäre Treiber: Wartungskosten (10–15 % der Betriebskosten), Sicherheit, technologische Fortschritte in den Bereichen KI und Datenanalyse, Reduzierung von Ausfallzeiten.
- Sekundäre Treiber: IoT Sensoren, Cloud Analytics.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Zuverlässigkeit der Sensoren, Cybersicherheit, Datenqualität, Integration von Altsystemen, Marktakzeptanz.
- Lösungen: Digitale Zwillinge, KI und maschinelles Lernen, Integration verschiedener Sensoren.
Marktchancen
Der Markt für digitale Lösungen wird voraussichtlich von 4,55 Milliarden US-Dollar (2025) auf 7,12 Milliarden US-Dollar (2030) wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,36 % entspricht. Zu den wichtigsten Kunden zählen Reedereien, Häfen und Logistikdienstleister. Das ROI-Potenzial ist hoch, was auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen ist.[11]
Ihr Einstieg
Haben Sie eine Blockchain-Lösung für Lieferketten? 90 % des weltweiten Handels werden per Schiff abgewickelt – und keine Branche ist einem höheren Betrugsrisiko ausgesetzt.
- Der schnelle Erfolg: Häfen wie Rotterdam oder Shanghai testen Blockchain für Zoll und Logistik – Ihre Lösung könnte Fälschungen verhindern.
- Nächste Schritte: Welche Containerschifffahrtslinien oder Hafenbetreiber benötigen digitale Dokumentation?
Materialinnovationen
Selbstheilende Beschichtungen und 3D-gedruckte Schiffskomponenten werden zunehmend in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt. Diese Technologien verbessern die Haltbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und Nachhaltigkeit von Schiffen.
- Primäre Treiber: Kosteneffizienz, Langlebigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Sicherheit und Fortschritte in der Materialwissenschaft und Leichtbauweise.
- Sekundäre Treiber: Nanotechnologie, fortschrittlicher 3D-Druck, selbstheilende Beschichtungen.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Langlebigkeit, Skalierbarkeit, Materialeigenschaften, Verarbeitungstechniken und Qualitätssicherung.
- Lösungen: Digitale Zwillinge, KI und maschinelles Lernen, Integration verschiedener Sensoren.
Marktchancen
Der Markt für Materialinnovationen wird voraussichtlich von 1,04 Mrd. USD (2025) auf 1,28 Mrd. USD (2030) wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 4,34 % entspricht. Zu den wichtigsten Kunden zählen Werften, Reedereien und Zulieferer.[12]
Ihr Einstieg
Entwickeln Sie 3D-Drucklösungen für Metalle oder Kunststoffe? 3D-Drucker werden bereits auf Schiffen getestet.
- Der schnelle Erfolg: Zertifizierte maritime Materialien eröffnen den Markt für Ersatzteile – zu Premium-Preisen.
- Nächste Schritte: Welche Schiffe, Werften oder Offshore-Plattformen benötigen Ihre Technologie?
Weltraumgestützte Meeresüberwachung
Die Satellitenkommunikation gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Technologien ermöglichen eine sichere und verbesserte Kommunikation, Navigation und Betriebsüberwachung auf See, beispielsweise durch Satellitenüberwachung zur Bekämpfung illegaler Fischerei und zur Navigation im Eis der Arktis.
- Primäre Treiber: Sicherheit, Effizienz und steigende Nachfrage nach Echtzeitüberwachung.
- Sekundäre Treiber: Regulatorische Anforderungen und nationale/internationale Förderprogramme.
Herausforderungen und Lösungen
- Herausforderungen: Datenverarbeitung, internationale Koordination, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Integration von Satellitendaten.
- Lösungen: KI-gestützte Analyse, internationale Vereinbarungen.
Marktchancen
Der Markt für weltraumgestützte Meeresüberwachung wird voraussichtlich von 3,93 Milliarden US-Dollar (2022) auf 10,88 Milliarden US-Dollar (2033) wachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,7 % entspricht. Zu den wichtigsten Kunden zählen Reedereien, Behörden und Sicherheitsorganisationen. Das ROI-Potenzial ist hoch, was auf Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen zurückzuführen ist.[13]
Ihr Einstieg
Analysieren Sie Satellitendaten für Logistik- oder Umweltzwecke? Schiffe senden viele Signale aus – und niemand nutzt sie effektiv.
- Der schnelle Erfolg: AIS-Daten sind frei verfügbar – und Reedereien bezahlen für Analysen.
- Nächste Schritte: Welche Versicherungsgesellschaften oder militärischen Organisationen erwerben Risikoanalysen?
Fazit: Warum die maritime Industrie gerade jetzt relevant ist – und wie Sie in diesen Markt einsteigen können
Die maritime Industrie befindet sich nicht nur in einem technologischen Wandel, sondern bietet Unternehmen auch hervorragende Möglichkeiten, ihre bestehenden Technologien und ihr Know-how in diesen Markt zu übertragen. Ob Dekarbonisierung, Autonomie, Digitalisierung oder Materialinnovationen – die Branche sucht nach zukunftssicheren Lösungen, die schon heute funktionieren. Kostendruck, regulatorische Anforderungen und die Forderung nach mehr Effizienz schaffen ein dynamisches Umfeld, das Investitionen lohnenswert macht.
Drei wichtige Erkenntnisse für Ihren Einstieg:
- Ihre Technologie in neuen Märkten: Viele Lösungen – von KI und Sensortechnologie bis hin zu 3D-Druck und Blockchain – lassen sich mit minimalen Anpassungen für maritime Anwendungen nutzen. Der Schlüssel liegt darin, die richtigen Pilotkunden zu finden und Lösungen in Zusammenarbeit mit dem Markt zu entwickeln.
- Marktpotenzial mit klarem ROI: Wachstumsprognosen für grüne Kraftstoffe, autonome Systeme und Unterwasserrobotik zeigen, dass frühe Marktteilnehmer sich die besten Kunden sichern und zukünftige Standards prägen. Besonders attraktiv sind Nischen mit hohem Kostendruck (z. B. Schiffsrecycling) oder strengen regulatorischen Anforderungen (z. B. Dekarbonisierung).
- Niedrige Eintrittsbarrieren: Offene Datensätze (wie AIS oder IMO GISIS), Partnerschaften mit Häfen oder Reedereien und Pilotkunden mit klaren Anwendungsfällen minimieren das Risiko. Wer heute testet, kann morgen skalieren.
Wo soll man anfangen?
- Überlegen Sie, welche Ihrer Technologien direkt oder mit geringfügigen Anpassungen (z. B. Wasserdichtigkeit, andere Sensoren, Zertifizierung) im maritimen Bereich eingesetzt werden können.
- Arbeiten Sie mit Akteuren zusammen, die aktiv nach Innovationen suchen. Offshore-Windparks, Hafenbetreiber und Logistikunternehmen stehen vor besonderen Herausforderungen und verfügen über Budgets für Pilotprojekte.
- Nutzen Sie Förderprogramme und Netzwerke wie die EU-Initiative „Blue Economy“ oder maritime Cluster, um schnell Kontakte und Fachwissen aufzubauen.
Die maritime Industrie ist das Rückgrat des globalen Handels. Ein wachsender, globaler Markt, in dem einige Nischen ein zweistelliges Wachstum verzeichnen, bietet erhebliche Chancen für den Technologietransfer. Der beste Zeitpunkt für den Einstieg ist jetzt – nicht mit großartigen Masterplänen, sondern mit kleinen, bewährten Schritten.
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